Und plötzlich schon UHU

Na, das hat ja gaaanz wunderbar geklappt mit dem regelmäßigen Posten…. *schäm*

Zu meiner Verteidigung habe ich auch leider gar keine dramareifen oder absolut herzzerreißende Argumente parat… Ich hatte schlichtweg keinen Mitteilungsbedarf und hab es dann immer weiter und weiter aufgeschoben – ein halbes Jahr lang!! *noch mehr schäm* uhu

Aber nun wollte ich mich doch einmal kurz melden und „verkünden“: Der UHU* ist tatsächlich geschafft. Yippie!!

Die letzten 6 Monate lief eigentlich alles ziemlich ruhig, gesittet und gelassen mit der Gewichtsabnahme. Ich wende ja keine besondere „Methode“ an, sondern zähle täglich einfach nur ganz schnöde meine Kalorien („Yazio“ ist da die App meiner Wahl). Dazu achte ich darauf, genug Eiweiß, Mineralien und Vitamine zu mir zu nehmen (auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln). Kohlenhydrate versuche ich zu vermeiden bzw. reduziert zu essen, aber nichtsdestotrotz stehen sie sehr regelmäßig auf dem Speiseplan.

Im Grunde genommen kann ich mir wirklich von allem etwas gönnen, solange das Kaloriendefizit stimmt.

Tja, nun, so läuft das jetzt seit dem 14. Februar diesen Jahres und klappt ziemlich gut. Ach, ein Buchtipp kann ich an dieser Stelle auch noch geben, obwohl es vermutlich viele schon kennen… Auch mir hat die Lektüre „Fettlogik überwinden“  von Dr. Nadja Hermann und ihr dazugehöriger Blog (https://fettlogik.wordpress.com/) sehr geholfen, mit einigen im Kopf festgenagelten, „Mythen und Legenden“ rund ums Abnehmen zu brechen und die ganze Angelegenheit rein rational/wissenschaftlich zu betrachten.

Wie ich eingangs schon schrieb, bin ich nun also auch endlich ein UHU… Meine Abnahme in den letzten Monaten erfolgte ziemlich linear – natürlich gab es auch Wochen, in denen ich von den sogenannten Plateaus (stagnierendes Gewicht) genervt war – aber trotzdem ging es stetig bergab mit der Kiloanzeige.

Seit dem letzten Post kann ich somit folgende Zahlen angeben:

13.03.16, 4. Wiegetag: 118,4kg

19.09.16, 3/9 Wiegetag: 99,9kg – Abnahme: -18,5kg

Gesamtabnahme seit dem 14.02.16.: -25,5kg

blog-wiegekurve-19-09-2016

Ich denke, das ist ganz solide. So kann ich weiter machen und hoffentlich irgendwann mein Wunschgewicht erreichen. 🙂

Das soll es dann auch erstmal wieder gewesen sein. Ich hoffe, bis bald… *schäm*

Bye, bye

*UHU= Unter HUndert

 

Wiegetag Nr. 2 & 3 & 4

Ups, drei Wochen sind schon um – oje, die Zeit verinnt manchmal einfach zu schnell… Aber es ist auch wirklich nichts bis gar nichts Außerordentliches passiert. Und ich war auch ein wenig schreibfaul… *hüstel* *schäm*

Aaaber ich habe mich Tag für Tag ganz tapfer an mein Kaloriendefizit gehalten und konnte daher auch eine stetige Abnahme auf der Waage verbuchen:

 

28.02.16, 2. Wiegetag: 120,6kg –  Abnahme: -0,6kg

06.03.16, 3. Wiegetag: 119,6kg – Abnahme: -1,0kg

13.03.16, 4. Wiegetag: 118,4kg – Abnahme: -1,2kg 

 

Somit kann ich also mit einer sehr guten 4-Wochen-Bilanz von -7,0kg glänzen. Ich freu mich natürlich sehr! Yeah! 🙂

Die nächsten Wochen und Monate werden erwartungsgemäß nicht mehr so hohe Minuswerte ergeben, aber das weiß ich ja. Und die Hauptsache ist, dass man geduldig bleibt und einfach weiter macht – ein schönes kitschiges (Abschluss-)“Wort zum Sonntag“.

Bis bald & Bye bye

Wiegetag Nr. 1…

… und ich bin sehr glücklich! 🙂

Erfahrungsgemäß läuft die erste Woche beim gezielten Abnehmen meist ziemlich gut und man kann mit einem satten Minus von der Waage steigen. *lächel*toilette

Und da ich gefühlte 5376 Mal zur Toilette sprinten musste, um dabei mindestens 700.391 Liter Wasser fachmännisch zu „entsorgen“, war ich der festen Überzeugung, entweder an Dehydrierung zum Schrumpelrosinchen zu mutieren, oder aber in einem Negativbereich meiner Waage angekommen zu sein….

Dem war selbstverständlich nicht so! *grummel*

Nichtsdestotrotz lautet mein Ergebnis:

  • letzte Woche: 125,4 kg
  • diese Woche: 121,2 kg
  • Abnahme: -4,2 kg

Das liest sich doch wirklich sehr schön! Und somit geht es also weiter- hoffentlich ohne mürrische Toilette… 😉

 

Rückblicke oder auch „Gewichts-Geschichts-Dramen“

Mal davon abgesehen, dass ich persönlich aufregende Geschichten mit Dramatik, Höhepunkten, Auf-und-Abs wirklich spannend finde, war und ist mein Gewicht davon scheinbar einfach nur extrem besessen. Es ist erschreckend und peinlich und furchtbar und peinlich und bescheuert – sagte ich schon peinlich – welch „Höhepunkte“ und Dramatik es sich im Laufe der Zeit so ausgedacht hat. *seufz*

Wenn man sich die letzten 15 Jahre meines bescheidenen Lebens einmal gewichtstechnisch anschaut, könnte man wirklich von einem Melodram der Kilo-Vernichtungs-und-wieder-Anfutter-Rhythmen sprechen…

Es folgt ein erster Auszug der lustigen  „Talvia’nischen Gewichts-Geschichts-Dramen“:

Vor etwa 17 Jahren zogen sich furchtbar graue und hässliche Wolken am Himmel der jungen, schüchternen und sehr naiven Klein-Talvia zusammen.

Sie war eigentlich ein fröhliches Kind, lebte ein gutes und beschauliches Leben. Sie verbrachte viel Zeit mit ihren drei liebsten Freundinnen  – mit Best-friends-forevaaaa-Armbändern natürlich – und alles war super.

Doch plötzlich, eines Tages, beschlossen die drei liebsten Freundinnen einfach so, dass Klein-Talvia nicht mehr der Best-friends-forevaaaa-Clique zugehörig sein durfte. Das so lieb gewonnene Armband wurde ihr einfach weggenommen! „Du bist doof – wir wollen dich nicht mehr!“, sagten sie noch und ließen Klein-Tavia einfach so im grauen und düsteren Wolkental zurück. 

Klein-Talvia – so völlig allein gelassen – war natürlich zu Tode betrübt und weinte dicke, dicke Kullertränen. Da kam plötzlich eine seltsame Gestalt vorbei – sie war sehr kantig gebaut, von milch-kakaoiger Natur und trug einen lilafarbenen Umhang mit weißer Schrift sowie darunter ein silbriges Gewand.

Die seltsame Gestalt wandte sich der noch immer weinenden Klein-Talvia zu und sprach: „Ach Kleines, warum weinst du hier denn so herzzerreißend?! Weißt du denn nicht, dass es in dieser Welt immer etwas gibt, dass gegen solch dicke, dicke Kullerchen hilft?“ Klein-Talvia schniefte kurz und strich sich die Tränen ein wenig aus dem Gesicht. „Ach wirklich, was könnte mir denn schon helfen? Ich bin ganz allein und habe keine Freundinnen mehr!“ Ein langes, trauriges Wimmern bebte über ihre Lippen und die Äuglein wurden schon wieder ganz feucht.

„Aber, aber, mein Kind! Die Hilfe steht doch genau vor dir!“, antwortete die seltsame Gestalt lächelnd und überreichte der kleinen Talvia einen großen, braunen Riegel. „Probier doch einmal, es schmeckt ganz toll und ich verspreche dir, du wirst nicht mehr weinen müssen!“ Die kleine naive Talvia folgte der freundlichen Einladung der seltsamen Gestalt und biss einmal kräftig in den brauen Riegel. Sofort war da eine wunderbare Süße in des kleinen Mädchens Mund und sie musste lächeln. „Hmmm, das schmeckt ja wirklich gut und ich habe auch das Gefühl. dass es mir ein klitzekleines bisschen besser geht.“

Die seltsame Gestalt verzog die Mundwinkel zu einem fiesen Grinsen. „Ich kann dir davon noch sehr viel mehr geben und so wird es dir immer gut gehen!“ Klein-Talvia nickte freudig und biss erneut voller Inbrust in den brauen Riegel.

Und was lernen wir aus dieser Geschichte? Lass dich nie von einer Tafel Schokolade bequatschen!!

Braune Schokolade
Ich kann dir davon noch viel mehr geben und es wird dir immer gut gehen!“

 

Nein, ernsthaft. Wie man eventuell schlussfolgern kann, habe ich mit etwa 15/16 Jahren das erste Mal in meinem Leben so richtig – so richtig, richtig – über die Stränge geschlagen. Pubertätsfrust ohne Ende führte zu einer heftigen Gewichtszunahme. Ich muss dazu sagen, dass ich nie – was das Essen und Naschen anging – ein Kind von Traurigkeit war. Allerdings konnte man mein Gewicht damals immer dem oberen BMI-Normalbereich oder dem leichten Übergewicht zuordnen.

Mit 17 Jahren wog ich dann – keine Überraschung, dank meines Essverhaltens – etwa 115 Kilo. Genau wie heute, gab es irgendwann auf der Waage ein „BÄM-Erlebnis“ und ich nahm mir vor, dringend abzunehmen. Dies gelang mir – zum Glück – dann auch recht gut und es purzelten bis zu meinem 18/19. Lebensjahr ca. 40/45 Kilogramm.

Ich fühlte mich damit gut und zufrieden!

Aber selbstverständlich – ich schrieb ja schon weiter oben von „Höhepunkten“ – änderte sich auch dies wieder.

tbc

 

Der Erste…

Hmm, erster Post also…. Hmmm *grübel* Mist, ist das schwierig!

Wie man sieht, gehöre ich zu denjenigen, die keine ersten Worte finden, um gaaaanz besonders einfallsreich/witzig/tiefsinnig/klug/etc. einzusteigen. Und um eben dies zu kaschieren, schreibt man es dann halt genauso hin – so wirkt es schon viel interessanter! Ähm, naja…

Nun ja, wozu soll dieser Blog also dienen? Hauptsächlich als persönliches Tagebuch, zum Dokumentieren meiner Abnahme sowie zum Gedanken-machen-und-abtippen all der Dinge, die mir so durch das Köpfchen schwirren. Also Vorsicht!

Selbstreflexion! Jepp, darum geht es wohl: Um meine Wenigkeit, das Gewicht, die olle Waage und wie ich das alles so gedeichselt bekomme.

Und zur knallharten Reflexion muss ich mich zunächst leider der traurigen Wahrheit stellen, dass mein Gewicht momentan auf ein Höchstmaß geklettert ist, welches ich kaum zu glauben vermag. Verdammte 125,4 kg (14.02.16)!!  BÄM… Mehrfach-BÄM!

Leider muss ich mir aber auch eingestehen, dass ich nicht plötzlich – so ganz überraschend über Nacht – Rettungsringe, Winkeärmchen und Elefantenstampfer mein eigenen nennen durfte… Nein, ich bin schon das ein oder andere Mal an einem Spiegel vorbeigehuscht und hab der Ollen (Waage) auch Besuche abgestattet….. *seufz*

Also habe ich in den letzten Monaten natürlich die Zunahme bemerkt und auch – besseren Wissens – einfach hingenommen. Das Spiegelbild wurde zunehmend mistiger – die Klamotten wurden immer ein „klitzekleines bissel“ enger und die Kondition…. Ups, welche Kondition?!

Warum also habe ich nicht schon früher interveniert? Vielleicht war es einfach Gleichgültigkeit, Ignoranz, gedankliches Wegschieben… Jepp, alles zusammen würde ich mal sagen.

Ziemlich dusselig von mir! Hmm, ziemlich! Und dabei habe ich diese Erfahrungen mit großer Abnahme und ebenso großer Zunahme schon (mehrmals!) gemacht. Dazu werde ich aber ein anderes Mal mehr schreiben.

*tief durchatmen* Es lässt sich jetzt halt nicht mehr ändern – das (fette äh… moppelige) Kind ist bereits in den ominösen Brunnen gefallen!

Nun heißt es: Ziele setzen, daran arbeiten und möglichst auch durchhalten! Ich werde mir wohl noch so eine „Zieleliste“ zaubern und diese dann auch hier einbinden.

Ein paar Tage bin ich nun auch schon mit reduzierter Kalorienzufuhr dabei und werde am Wochenende regelmäßig einen Wiegetag einlegen, um zu sehen, was sich getan hat. Ohje!

Nun gut, das soll es jetzt aber erstmal gewesen sein für heute.

Bye, bye